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Neue Wege bei Arthrose

Die Beweglichkeit der Gelenke erhalten

Wer rastet, der rostet. Ein Sprichwort, das für kaum einen Körperteil so gilt wie für die Gelenke. Die Gelenke - seien es das Knie- oder Hüftgelenk oder die Bandscheiben in der Wirbelsäule - leben alle davon, dass sie bewegt werden. Denn wenn sie zu wenig bewegt werden, dann rosten sie sprichwörtlich ein. Arthrose entwickelt sich.

Arthrose, diese typische Alterserscheinung beschreibt die Abnutzung des Knorpels in unseren Gelenken. Aber jeder kann frühzeitig vorsorgen. In diesem Kapitel stellen wir Möglichkeiten vor, mit denen jeder seine Gelenke, Bänder und Sehnen deutlich stabilisieren und beweglich halten kann.

knie arthrose schmerzen

Arthrose - was ist das?

Wenn die Gelenke dauerhaft schmerzen, dann sind dies meist altersbedingte Abnutzungserscheinungen des Knorpels. Am häufigsten betroffen ist das Knie- oder das Hüftgelenk, auch ist die Arthrose in den Fingergelenken oder in der Schulter weit verbreitet. Die Schmerzen entstehen, weil sich die Knorpelmasse im Gelenk verringert und letztendlich quasi Knochen an Knochen reibt. Der beschädigte Knorpel und die Reibung erzeugen Schmerzen. Eine andere Bezeichnung für Arthrose ist der "Gelenkverschleiß" - eine Abnutzung, die das altersübliche Maß übersteigt.

Unsere Knochen sind durch Gelenke verbunden und dadurch erhält unser Skelett seine Beweglichkeit. Jedes Gelenk bildet gewissermaßen ein in sich geschlossenes System: eine Kapsel schließt sich rund um das Gelenk und schützt es. Diese Gelenkkapsel umschließt das Scharnier zwischen den Knochen. Innen findet sich der Gelenkspalt, der die beiden Gelenkflächen und Knorpelschichten am Ende des Knochens voneinander trennt. Damit das Ganze auch noch möglichst wenig Reibung während einer Bewegung erfährt, produzieren Zellen im Inneren die Gelenkschmiere. So gleiten Knorpel bzw. Gelenkflächen wie geölt und (fast) ohne Reibung aneinander. Auch dient die Schmiere der Nährstoffversorgung der Knorpel. Wenn das Gelenk übermäßige Belastung erfährt oder Nährstoffmangel, dann begünstigt dies die Entwicklung einer Arthrose.

Arthrose und Stoffwechsel

Der Stoffwechsel muss funktionieren: Werden die Zellen im Knorpel gut versorgt, bilden sie ausreichend Knorpelmaterial, wenn nicht, dann leidet er. Ein vitaler Knorpel kann sich teilweise regenerieren, wenn hohe Belastungen ihn schädigen. Oder er kann sich nach einer Verletzung erholen. Er kann. Was voraussetzt, er wird gut versorgt und genährt. Wenn nicht, verkümmert er. So entsteht Arthrose, das bedeutet Gelenkverschleiß oder Knorpelverschleiß.

Natürlich kann Arthrose auch durch Überbelastung in Beruf oder Sport hervorgerufen werden. Oder durch einen Unfall. Oder durch zu wenig Bewegung über Jahrzehnte hinweg, wie z.B. langanhaltendes Sitzen im Auto oder im Büro. Die häufigste Ursache der Arthrose jedoch ist die Summe aus zu wenig Bewegung, zu hoher Belastung und mangelhafter Nährstoffversorgung.

Grundsätzlich sind unsere Knorpel ausgesprochen geduldig und zäh und verkümmern erst, wenn sie jahrelang unterversorgt sind und zu wenig Nährstoffe erhalten. Das ist ähnlich wie bei den Knochen, bei denen sich eine Osteoporose erst nach Jahren zeigt. Insofern haben Osteoporose und Arthrose eines gemein: Es ist ein schleichender Prozess - oft ohne dass der Betroffene es bewusst merkt. Und die Schmerzen stellen sich, wie bei vielen degenerativen Erkrankungen, erst im Lauf der Jahre ein. Was jedoch in langen Jahren entsteht, kann nicht in einigen Wochen wieder kuriert werden. Die richtige Vorbeugung ist ebenso wichtig, wie Maßnahmen, die ein weiteres Voranschreiten verlangsamen.

Wie wird der Knorpel versorgt?

Unser Blut transportiert die Nährstoffe, die die Organe unseres Körpers brauchen. Da die Kapsel wie eine schützende Hülle das Innere des Gelenks umgibt, sind jedoch die Zellen der Knorpelflächen nicht direkt über die Blutbahn zu erreichen. Bewegung und Diffusion (Verteilung der Nährstoffe) sorgen dafür, dass die Nährstoffe durch die Gelenkkapsel wandern können und von außen nach innen kommen. Körperliche Bewegung intensiviert dabei den Austausch. Stellen Sie sich dies wie bei einer Pumpe vor: Druck und Entlastung, Bewegung und Gegenbewegung. So werden die Nährstoffe zum Knorpel geschwemmt und können dort verarbeitet werden. Ohne Aktivität bleiben die Knorpelzellen unterversorgt.

Betroffene müssen aktiv mitmachen, um Schmerzen und das Voranschreiten von Arthrose zu reduzieren. Schmerzmittel allein sind auf Dauer keine Lösung. Der Stoffwechsel am und im Gelenk wird am besten durch regelmäßige Bewegung unterstützt. Die Bewegung und die sanfte Belastung haben zwei Aufgaben: sie schwemmen die Nährstoffe in das Gelenk und bauen die umgebende Muskulatur auf. Das entlastet geschädigte Partien und kann auf Dauer die Schmerzen deutlich reduzieren. Gut geeignet sind sanfte Bewegungen, die die Gelenke auch sanft belasten und wenig Reibung an den Knorpelflächen verursachen.

Arthrose und LIV Therapie

Hier greift das tägliche Training mit dem LIV-Therapiesystem: Das Training bietet, regelmäßig angewandt, eine kontinuierliche aber gleichzeitig sehr sanfte Belastung. Die sanften Vibrationsimpulse sorgen (im Bereich der Impulse - vor allem im Knie und in der Hüfte) für Druck und Entlastung, für Bewegung und Gegenbewegung. Der Stoffwechsel wird verbessert, die Nährstoffe werden durch die leichte Vibration regelrecht in den Gelenkspalt gepumpt und die Muskulatur wird gezielt trainiert.

Aber: Sie müssen aktiv mitmachen, nur das tägliche Training sorgt auch für die kontinuierliche Verbesserung des Stoffwechsels. Somit wird die Beweglichkeit der Gelenke gefördert und ein Voranschreiten der Arthrose verlangsamt.

» Schmerztherapie

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Das Training mit Marodyne LIV steht für gesunde Knochen und zunehmende Mobilität. Die Therapie unterstützt auch den Aufbau der Grundmuskulatur, lindert Schmerzen, stimuliert den Blut- und Lymphfluss und unterstützt die Beweglichkeit der Gelenke » mehr