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Was macht Marodyne LIV so sicher?

Der Unterschied einzelner Geräte und Vibrationsvarianten (z.B. hinsichtlich Frequenz, Amplitude, Beschleunigung, seitenalternierendes Training oder vertikale Impulse) liegt im Wesentlichen in der Wirkungsweise, der technischen Konstruktion und in der durch das Vibrationstraining gebotenen Sicherheit. Was hat es mit Verträglichkeit und Sicherheit beim Vibrationstraining auf sich?

Warum ist Marodyne LIV so verträglich?

Die Therapie ist sanft und sicher, weil die Impulse klein und verträglich sind. Das geschützte Marodyne LIV Therapiesystem ist weltweit das einzige Medizinprodukt, das Impulse von 0,4 g konstant bei 30 Hz und einer Amplitude von ca. 0,1 mm erzeugt. Im Vergleich zu den aggressiven Rüttelplatten (die Sie vielleicht aus dem Fitnesscenter oder von manchen Therapeuten her kennen) fühlt sich die Therapie mit Marodyne LIV wie das Schnurren einer dicken Katze an. Die Impulse werden Mikroprozessor-gesteuert und automatisch auf jeden Nutzer individuell justiert. Sie brauchen nichts einzustellen und können die Therapie einfach und komfortabel zuhause anwenden.

Whole Body Vibration (WBV) und Low Intensity Vibration (LIV)

Wenn wir von Sicherheit sprechen, meinen wir in erster Linie die Wirksamkeit bzw. die Verlässlichkeit der Therapie – aber wir meinen auch die Risikolosigkeit. Das Risiko beim Vibrationstraining ist vermeidbar, wenn man das richtige Training wählt.

Whole Body Vibration (WBV) und Low Intensity Vibration (LIV)

Whole Body Vibration (WBV) und Low Intensity Vibration (LIV)

Die Aspekte Wirksamkeit, Verlässlichkeit und Risiko beschreiben den wesentlichen Unterschied zwischen dem Jahrzehnte alten, aggressiven Vibrationstraining (bekannt unter WBV - Whole Body Vibration) und der modernen, sanften Vibrationstherapie der neuesten Generation: der biomechanischen LIV - Low Intensity Vibration - Therapie von Marodyne.

Aggressiv arbeitende Vibrationsplatten haben, auch wenn der medizinische Erfolg nicht immer belegt ist, durchaus eine Berechtigung: Spaß, Sport und Fitness, Kräftigung der Muskulatur und Ertüchtigung - wenn man es verträgt. Seit langem wird in Fitness-Centern für junge Sportler ein Muskeltraining mit aggressiveren Vibrationen (bekannt unter WBV - Whole Body Vibration) angeboten, welches gerne genützt wird - welches für ältere oder kranke Menschen allerdings deutliche Risiken birgt. Ab der Lebensmitte allerdings raten Mediziner und Therapeuten für den Erhalt und Aufbau der Muskulatur, der Knochen, der Vitalität und besonders bei Osteoporose, zu sanfteren Vibrationen.

Der Unterschied: Die Kraft pro Impuls

Der Unterschied zwischen Whole Body Vibration (WBV) und Low Intensity Vibration (LIV) findet sich in den sogenannten Vibrationsniveaus (levels of vibration). Diese werden typischerweise als eine Funktion von Stärke (g-force oder g-Kraft), Frequenz (Hz) und Dauer des Einsatzes (Zeit) aufgefasst. Ein 'g' entspricht dem Gravitationsfeld der Erde oder der Beschleunigung von 9,81 Metern pro Quadrat-Sekunde. Und 'g' ist damit auch ein Wert für die Beschleunigung, die als Vielfaches der Erdbeschleunigung angegeben wird. Die Frequenz entspricht der Anzahl der Impulse pro Sekunde.

Hoch-intensive Geräte (Whole Body Vibration - WBV) sind diejenigen, welche eine höhere Stärke als 1 g (pro Impuls) liefern, unabhängig von der Frequenz.

Ein Beispiel, wie sich diese Intensität ausdrückt: Sie wiegen 70 kg und stehen auf einem Gerät zum Vibrationstraining mit 4 g - dann greifen rund (4 x 70 =) 280 kg auf ihr Skelett auf, das Vierfache ihre Körpergewichts. Bei 6 g ist es schon das Sechsfache, rund 420 kg.

Und dies mit jedem einzelnen Vibrationsimpuls.

Diese Werte sollten Sie nachdenklich stimmen... vor allem wenn Sie älter sind, sich schwach fühlen oder Osteoporose haben.

Warum Low Intensity Vibration?

Während Whole Body Vibration (WBV) eher kritisch zu sehen ist und der sportlichen Ertüchtigung zugeordnet wird, handelt es sich bei Low Intensity Vibration (LIV) um eine Therapieform, die vorzugsweise medizinische Aspekte in den Vordergrund rückt.

Was spricht für Low Intensity Vibration? Wir könnten jetzt einfach sagen, weil es wirksam und sicher ist. Und weil es funktioniert: Wissenschaftliche Beweise und klinische Studien zu LIV zeigen, dass die niedrig-intensiven, mechanischen Signale die Beweglichkeit von Gelenken erhalten sowie die Muskulatur und Knochensubstanz im Aufbau unterstützen. Eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit besteht bei Fettleibigkeit in der Wirkung gegen Neubildung von Fettzellen sowie bei Schmerzen.

Grundsätzlich muss man wissen, dass Whole Body Vibration (WBV) ein deutlich höheres Risiko beinhaltet im Vergleich zu LIV. Bevor mit irgendeiner Form von Vibrationstraining begonnen wird, ist es wichtig, zu bedenken welcher Typ von Vibration dem Körper zugeführt werden soll. Nur, weil Vibrationstraining nützlich sein kann, sind nicht alle Vibrationsgeräte gleich. Vor allem die Impulse und Risiken nicht. Stärke Vibration ist nicht unbedingt besser. Und LIV reduziert das Risiko deutlich.

Das niedrig-intensive Vibrationssignal, welches von Marodyne LIV zur Verfügung gestellt wird, ist von der International Safety Organisation (ISO) für die tägliche Nutzung mit einem Schwellwert von bis zu 4 Stunden in Bezug auf die menschliche Vibrationstoleranz als sicher bewertet worden. Siehe Grafik ISO 2631 (vergleiche auch » ISO 2631 Mechanical vibration and shock -- Evaluation of human exposure to whole-body vibration).

Sicherheit Whole Body Vibration (WBV) und Low Intensity Vibration (LIV)

sicherheit

Vibrationstraining - wo bestehen Risiken?

Auch wenn wir uns an dieser Stelle wiederholen: Es ist wichtig zu betonen, dass LIV als sicher eingestuft wird. Denn andere Frequenzen und Schwingungen, wie sie z.B. bei Whole Body Vibration (WBV) vorkommen können, sind geeignet an Knochen und verbundenen Geweben Schäden zu verursachen. WBV-Vibrationen werden von führenden Medizinern als riskant eingestuft und zeigen sich unter Umständen als gefährlich für den Bewegungsapparat (zum Beispiel für Bandscheiben, Knorpel, Bänder und Sehnen) sowie möglicherweise schädigend am vestibularen System (das Gleichgewichtsorgan betreffend) oder am kardiovaskulären System (den Kreislauf betreffend).

Viele kennen Vibrationstraining als Nerven aufreibendes Geschüttle, das Angst macht und oft mehr schadet als nützt. Und dem manchmal Übelkeit, Kopf- und Muskelschmerzen folgen - vor allem, wenn man älter ist oder bereits bestehende Probleme mit Knochen, Muskulatur oder Balance hat. Das sind einerseits die Risiken, die man schnell spürt. Andererseits sind Gewebeschäden meist erst später oder nach einer eingehenden Untersuchung auszumachen (z.B. Mikrofrakturen am Knochen).

Jeder Mensch sollte darüber nachdenken, dass zu viel des Guten bei mechanischen Reizen kritisch ist. Und Vibrationstraining ist ein mechanischer Reiz. Oder lassen sie es uns einmal so ausdrücken: nur weil eine Aspirin Tablette gut für Sie ist, bedeutet das nicht, dass Sie 50 Tabletten Aspirin pro Tag einnehmen sollen.

Es gibt eine Menge an Geräten zum Vibrationstraining auf dem Markt, die mit den Vorteilen von Whole Body Vibration werben. Sie liefern hoch-intensive Signale (higher magnitude signals). Die Vibrationen, die mit diesen Geräten erzielt werden, ermöglichen eine Stärke von deutlich mehr als 8 g. Dies geht weit über das für körperliche Toleranzen empfohlene Maß der ISO (International Safety Organisation) und OSHA (Occupational Safety and Health Administration) hinaus. Auch die Amplitude ist zum Teil 30-40 mal stärker, wie die niedrig-intensiven mechanischen Signale, welche LIV einsetzt.

Die meisten WBV-Geräte sind bautechnisch derart konstruiert, dass die höheren Frequenzsignale (higher frequency signals) mit den höheren Belastungen (higher magnitude signals) korrespondieren.

Vibrationstherapie mit LIV ist sicher

Im Gegensatz zu den Bedenken gegenüber einer Vibration, welche mehr als 1 g einsetzt (WBV), sollte unbedingt darauf hingewiesen werden, dass bei LIV (0,4 g) keine ungünstigen Effekte in irgendeiner der Studien am Menschen beobachtet wurden, so Prof. Dr. Clinton Rubin.

Und gerade auf den letzten Satz sind wir stolz.

Vibrationstraining mit Sicherheit

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Vergleich Whole Body Vibration (WBV)
und Low Intensity Vibration (LIV):
Der Unterschied einzelner Geräte und Vibrationsvarianten liegt im Wesentlichen in der Wirkungsweise und in der Sicherheit. Was hat es mit Verträglichkeit und Sicherheit beim Vibrationstraining auf sich? » Sicherheit